Zeitversetztes Fernsehen

Zeitversetztes Fernsehen bietet gegenüber den herkömmlichen TV-Übertragungen und -ausstrahlungen eindeutige Vorteile und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. In den USA ist zeitversetztes Fernsehen bereits fast alltäglich und auch in Deutschland wird die Nutzung immer beliebter. So hat man die Möglichkeit – ähnlich wie bei einem DVD-Player – die jeweilige Sendung oder das Programm zu unterbrechen und genau an der Stelle, wo man pausiert, wieder aufzunehmen.

Wie funktioniert zeitversetztes Fernsehen?
Um zeitversetztes Fernsehen nutzen zu können, benötigt man einen digitalen Videorekorder/Festplatten-Rekorder, der diese Funktion unterstützt, einen PC mit TV-Karte sowie einen digitalen Receiver mit einer Festplatte, der ausgestrahlte Programme gleichzeitig aufnehmen und wiedergeben kann oder einen DVD-Videorekorder, der DVD-RAM bietet und als letzte Möglichkeit einen digitalen Receiver, der mit einer Festplatte ausgestattet ist. Auch IPTV ist mit einer Set-Top-Box möglich. Bei IPTV handelt es sich um Internetfernsehen, das via Internet übertragen wird und auch auf dem herkömmlich PAL-Fernseher und dem heimischen PC zumeist in bester HD-Qualität und entscheidenden Sound-Vorteilen geschaut werden kann.

Der Vorteil liegt klar auf den Hand, denn während die Sendung noch vom Fernsehen aufgenommen wird – und zum Beispiel ein Film eigentlich bereits läuft – besteht die Möglichkeit sich das gewünschte Programm, zum Beispiel einen Film, von Anfang an anzuschauen. Möchte man während des Films oder der gewählten Sendung eine Pause einlegen, drückt man einfach die Taste “Time Shift” oder “Pause” und die Sendung stoppt zwar genau an dieser Stelle, wird aber im Hintergrund weiterhin aufgezeichnet, so dass man zu jeder beliebigen Zeit die Sendung weiterschauen kann – ohne einen Zeitpunkt zu verpassen oder das Programm erneut von Beginn an sehen zu müssen. Ebenso können durch zeitversetztes Fernsehen unerwünschte Werbeblöcke einfach übersprungen werden. Im Endeffekt entscheidet der Zuschauer selbst, wann er welche Sendung anschaut oder, ob er die laufende Übertragung für eine Pause unterbricht – er wird quasi zum eigenen Programmchef!

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